Digitalpakt Schule

Sachverhalt:
Der Digitalpakt Schule dient dazu, die digitale Infrastruktur in den Schulen zu verbessern. Dies können zum Beispiel die Verbesserung der WLAN-Ausleuchtung an der Schule sein oder die Ausstattung mit digitalen Anzeige- und Interaktionsgeräten wie zum Beispiel interaktiven Tafeln. Es kann aber auch der Aufbau und die Weiterentwicklung digitaler Lehr-Lern-Infrastrukturen wie zum Beispiel Lernplattformen gefördert werden. Was im Detail förderfähig ist, ist der Förderrichtlinie zu entnehmen, diese ist am 08.08.2019 in Kraft getreten. Das Land Niedersachsen errechnet im Vorfeld für jeden Schulträger die maximale Fördersumme. Dieser Betrag ergibt sich aus zwei Einzelposten: dem Sockelbetrag und dem Pro-Kopf-Betrag. Zum einen wird jeder Schule ein Sockelbetrag gewährt. Er soll sicherstellen, dass Geld auchwirklich in jeder Schule ankommt – und zwar unabhängig davon, wie gut eine Schule bei derdigitalen Infrastruktur bereits aufgestellt ist. Der Sockelbetrag liegt bei 30.000 Euro fürSchulen ab 60 Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus wird für jeden Schüler, jede Schülerin ein Kopfbetrag festgelegt. Der
Kopfbetrag kann von den Schulträgern frei verfügt werden. Die Schulträger bekommen dadurch die Möglichkeit, selber zu entscheiden, wo das Geld am dringendsten benötigt wird. Antragsberechtigt sind nur die Schulträger und nicht die Schulen selbst. Gelder können nur dann an die Schulträger gehen, wenn diese einen Antrag gestellt haben. Voraussetzung einer Förderung ist ein Medienbildungskonzept an den Schulen. Das Konzept muss nicht bei Antragsstellung bereits vorliegen, aber es muss im Förderzeitraum erarbeitet werden.

1. Wie beabsichtigt die Verwaltung in dieser Angelegenheit mit den Schulen der Stadt einen Strategiefahrplan aufzustellen und werden dabei die Voraussetzungen Breitbandausbau, W-LAN-Ausleuchtung, digitale Hardware analysiert und sichergestellt und des Weiteren, wie wird priorisiert und in welchen Tranchen und wofür soll das Geld ausgegeben werden?
2. Hat die Verwaltung einen Plan, wie der kommunale Medienentwicklungsplan mit den schuleigenen Medienbildungskonzepten abgestimmt bzw. verzahnt werden
soll und wird die Bildungsregion dabei eine koordinierende und prozessbegleitende Rolle spielen?
3. Gibt es eine Vorstellung, wie der Schulträger eine Abstimmung zwischen First-Level-Support (Schule) und Second-Level-Support (Schulträger: Administration
und Störbehebung) organisieren will?

gez. Dr. E. h. Fritz Brickwedde, CDU-Fraktionsvorsitzender

gez. Dr. Ralph Lübbe, BOB-Fraktionsvorsitzender

Menü schließen

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Unter anderem verwendet die Webseite Google Analytics. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies, zur Speicherung von personenbezogenen Daten sowie Hinweise zur Deaktivierung von Google Analytics erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen