Neuordnung der Strukturen in Citymanagement und -marketing – Änderungsantrag der CDU/BOB-Gruppe, SPD, Bündnis 90/DieGrünen zur Beschlussvorlage der Verwaltung

Beschluss:
1. Zum 01.04.2020 werden Aufgaben und Strukturen der Osnabrück Marketing und
Tourismus GmbH gem. anliegendem Gesellschaftsvertrag (Anlage 2) verändert. Die
Gesellschaft firmiert dann unter der Bezeichnung „Stadtmarketinggesellschaft
Citymarketinggesellschaft Osnabrück mbH“.
2. Falls sich aufgrund rechtlicher Beanstandungen durch die Urkundsbeamten, die
Aufsichtsbehörden oder das Registergericht sowie aus steuerlichen oder aus sonstigen
Gründen Änderungen an dem Gesellschaftsvertrag als notwendig oder zweckmäßig
erweisen, erklärt sich der Rat der Stadt Osnabrück mit diesen Änderungen
einverstanden, sofern hierdurch der wesentliche Inhalt des Gesellschaftsvertrages nicht
verändert wird.
3. Die Stadt Osnabrück übernimmt das gesamte Stammkapital in Höhe von 25.650,00 Euro.
Dies umfasst die Anteile des VVO i.H.v. 1.300 Euro und des OCM i.H.v. 5.150 Euro.
4. Der Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück wird ermächtigt, alle erforderlichen
Erklärungen abzugeben und Unterschriften zu leisten. Der Oberbürgermeister der Stadt
Osnabrück wird angewiesen, in der Gesellschafterversammlung allen erforderlichen
Beschlüssen zuzustimmen, um diese Neustrukturierung umzusetzen.
5. Der Beschluss steht unter dem Vorbehalt der kommunalaufsichtlichen Unbedenklichkeit.
6. Die Stadt Osnabrück wird das vorgelegte Konzept mit dem Ziel der Kostensenkung
optimieren, mit dem Ziel die Stadt als Oberzentrum stärker und selbstbewusster zu
positionieren.
Dafür entwickelt sie eine Strategie für das Stadtmarketing, die über ein reines
Citymarketing hinausgeht. Dazu werden die weiteren, an Stadtmarketing beteiligten
Akteure (Referat Medien und Öffentlichkeitsarbeit, WFO, TOL, Fachbereich Kultur
usw.) sowie externer Sachverstand einbezogen. Auf Basis dieser Strategie wird die
zukünftige Ausrichtung, Aufgabenbeschreibung und organisatorische Aufstellung
einer Stadtmarketinggesellschaft angepasst oder weiterentwickelt.
Sollten sich im Laufe des Prozesses bereits einzelne Maßnahmen zur
Verbesserung ergeben, können diese bereits vor Abschluss der Gesamtstrategie
umgesetzt werden.

7. Für den Bereich „Kulturmarketing“ im gesamtstädtischen Sinne wird eine
Zukunftsstrategie erarbeitet, bei der die Stadtmarketinggesellschaft klar definierte
Aufgaben im Rahmen des Citymanagements und -marketings übernimmt. Es ist
sicher zu stellen, dass die Stadtmarketinggesellschaft über ausreichende
finanzielle Mittel verfügen kann, um das städtische „Kulturmarketing“ effektiv
betreiben zu können.

Sachverhalt:
Das beim Stadtmarketing viel Potenzial besteht, ist sowohl in der Zukunftswerkstatt als auch
im Politikforum und den Stadtzielentwürfen der Verwaltung sehr deutlich geworden. Diesem
Bedarf muss Rechnung getragen werden. Anstatt nun eine reine Citymarketinggesellschaft
mit dem Fokus Einkaufen und Märkte zu gründen, muss das Stadtmarketing in Osnabrück
breit und systematisch aufgestellt werden. Hierzu bedarf es einer gemeinsamen Strategie, in
deren Erarbeitung die Stadtverwaltung mit dem Referat Medien und Öffentlichkeitsarbeit,
Wirtschaftsförderung, einzelne Fachbereiche (Kultur/Friedenskultur, Personal), OSB,
Stadtwerke, Hochschulen, Medien und private Unternehmen (OCM) eingebunden werden.
Um sowohl eine bessere Kommunikation der Marke Osnabrück als Oberzentrum nach
außen, als auch eine bessere Kommunikation nach innen in die Stadtgesellschaft hinein zu
erreichen. Dabei werden u.a. folgende Ziele verfolgt: Steigerung der Attraktivität der Stadt als
Wirtschafts- und Kulturstandort, Wohn-, Einkaufsort und touristische Destination, Aufbau,
Korrektur und Pflege eines Stadtimages, Schaffung und Erhöhung eines überregionalen
Bekanntheitsgrades, Steigerung der Identifikation der Bürger*innen mit der Stadt, Förderung
der Zusammenarbeit wichtiger Handlungsträger der Stadt, Steigerung der Einwohnerzahl
(„Kundenbindung“), Etablierung, Weiterentwicklung und Zukunftssicherung von Live-Events
und Märkten.
Am Ende des Prozesses müssen klare Aufgabenstellungen beschrieben, die
Zuständigkeiten und Abstimmungs- und Entscheidungsstrukturen benannt werden.

gez. Dr. E.h. Fritz Brickwedde, CDU-Fraktionsvorsitzender

gez. Dr. Ralph Lübbe, BOB-Fraktionsvorsitzender

gez. Frank Henning, SPD-Fraktionsvorsitzender

gez. Volker Bajus, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90 Die Grünen

Hier der Antrag im Original: 2019-04-30 Neuordnung der Strukturen im Citymanagement und -marketing

 

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