BOB kritisiert Radwegepolitik von Grünen und SPD

BOB kritisiert Radwegepolitik von Grünen und SPD

„BOB unterstützt vollumfänglich die Stellungnahme der CDU: Es geht nicht – wie von der SPD gefordert – um “Parkplatz oder Fahrradweg”, sondern darum, mit ei-nem durchdachten Verkehrskonzept der Stadt als Oberzentrum Osnabrück auch seinen umliegenden Gemeinden gerecht zu werden“, so das hinzugewählte Mitglied der BOB-Fraktion im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt, Dr. Steffen Grüner. Fast kein Osnabrücker lasse sich auf Fahrrad oder Auto reduzieren – wir alle benutzen das Rad, fahren Auto, gehen zu Fuß oder nehmen auch mal den Bus. „Anders als Herr Panzer (SPD) denken wir, dass auch 10.000 € teure Veranstaltungen wie “Osnabrück hat autofrei” keine Verkehrssicherheit und vor allem keine neuen und sicheren Radwege schaffen“, so Dr. Grüner weiter.
Dementsprechend halte die BOB-Fraktion die nahezu 300.000 € für die Werbekampagne “Osnabrück sattelt auf”, die 400.000 (700.000) € für 145 Meter Luxusausbau nur eines Radweges, die 60.000 € für das Mobilitätsforum, die gut 20.000 € für die Lotterstrassenmalereien, die 15.000 € für Fahrradzählmaschinen und die 12.000 € für ein Parklet für die Auswüchse einer vielleicht gut gemeinten, aber dilettantischen und eher ideologisch gedachten Verkehrspolitik.
Diese habe sich in der Vergangenheit fast unkontrolliert verselbstständigt, wurde nicht nach Resultaten bewertet und hinterlässt den steuerzahlenden Bürger betroffen und frustriert zurück und dient zu Recht als Negativbeispiel bei Extra 3, dem NDR, dem ZDF und beim Bund der Steuerzahler.
Die von den Grünen und der SPD gewollte wettbewerbsverzerrende Bevorzugung des Rades schaffe nicht nur mehr Probleme als Lösungen, sondern sie begünstige auch ein politisch gewolltes Klima der Narrenfreiheit für Fahrradfahrer, deren Auswirkungen täglich auf Osnabrückers Straßen zu beobachten sei.
Kaum bedacht werde, dass bei widrigen Wetterverhältnissen die Radwege unbenutzt, die Busse übervoll sind und die Eltern ihre Kinder dann mit dem Auto zur Schule bringen, bzw. Arbeitnehmer ihre PKW benutzen. „Nur in einer ausgewogenen Verkehrspolitik nicht nur für Radfahrer, sondern auch für Fußgänger, Auto- und Motorradfahrer lassen sich die derzeitigen Probleme lösen“, so Grüner. Anders als Grüne und SPD betrachte BOB den fließenden Verkehr nicht als Bedrohung für den ÖPNV. Gerade Herr Panzer müsste verstehen, dass in der modernen Arbeitswelt auch individuelle Anforderungen an die Arbeitnehmer gestellt werden, die das Fahrrad und der ÖPNV nur punktuell bedienen können, so BOB abschließend.

 

Hier die Pressemitteilung im Original: 2019-04-24 Kritik an Radwegepolitik von Grünen und SPD

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