Sanierung des Theaters am Domhof

Beschluss:
Der Rat der Stadt bekräftigt die Bedeutung der Städtischen Bühnen für die Stadt Osnabrück
und die Region. Der Rat setzt sich für den Erhalt und die Zukunftsfähigkeit des Theaters ein.
Aus diesem Grund erkennt der Rat die grundsätzliche Notwendigkeit einer
Weiterführung des Theaterbetriebes an. Gleichzeitig betont der Rat, dass eine Sanierung
auf Basis der vorgestellten Planungen mit einem Kostenvolumen von rd. 80.000.000 € nicht
durch die Stadt allein finanziell darstellbar ist.
Daher werden die Verwaltung und die Städtischen Bühnen beauftragt, vor einer
Beschlussfassung über eine Sanierung
1. neben den Kosten für die (Wieder-)Herstellung einer ordnungsgemäßen
Spielstätte und der temporären Unterbringung des Spielbetriebes während
einer Sanierung auch die Höhe der zukünftigen Unterhaltungszuschüsse
darzustellen.
Bei Kosten von z. Zt. etwa 11 Mio. Euro jährlich belasten die Zuschüsse
mittelfristig die Finanzen der Stadt Osnabrück im Betrachtungszeitraum von 30
Jahren in größerem Umfang als die notwendigen Baumaßnahmen.
Von daher ist es unerlässlich zu prüfen, welchen Effekt eine Sanierung oder ein
Neubau auf die Höhe der zukünftigen jährlichen Zuschüsse haben.
2. die folgenden Einsparpotentiale eines Neubaus zu prüfen und den Mehrkosten
eines Neubaus gegenüber zu stellen:
– Wegfall der Kosten für die Auslagerung des Spielbetriebes während einer
dreijährigen Sanierung
– Reduzierung der Betriebs- und Personalkosten durch Optimierung aller
Abläufe innerhalb des Betriebes durch einen Neubau nach tatsächlichem
Bedarf statt Mehrkosten durch Kompromisse im Altbau und durch räumlich
getrennten Probebetrieb für den Betrachtungszeitraum.
3. Die Erlöse für Grundstück und Immobilie im Verkaufsfall zu ermitteln
4. Weiterhin wird die Verwaltung und die Städtischen Bühnen beauftragt, die
erforderlichen Schritte einzuleiten, um mindestens 2/3 des Kostenvolumens zur
Refinanzierung bei europäischen, Bundes- und Landesinstitutionen in der Region
sowie privaten Spendern einzuwerben sowie entsprechende Gespräche mit dem
Landkreis Osnabrück hinsichtlich einer stärkeren finanziellen Beteiligung zu
führen.

Begründung:
-erfolgt mündlich-

gez.
Dr. Ralph Lübbe
BOB-Fraktionsvorsitzender

Hier der Antrag im Original: 2019-01-29 Sanierung Theater Änderungsantrag

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