BOB gegen Parkplatzlimit in der Innenstadt

BOB gegen Parkplatz-Limit: Grüne werden ihrer verkehrspolitischen Verantwortung nicht gerecht!

„Herr Hagedorn beklagt zu Recht die Parkplatzsituation in Osnabrück, setzt sich aber widersinnigerweise gleichzeitig für ein neues Kaufhauszentrum, neue Wohnbebauung und neue Hotels in der City ein, die den Parkplatzdruck unweigerlich verstärken werden“, so das hinzugewählte Mitglied der BOB-Ratsfraktion im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt, Dr. Steffen Grüner.
Hagedorn fordere eine Limitierung, da „ein Zuwachs von Parkplätzen… die Erreichbarkeit der Innenstadt verschlechtern…“ würde und hält es für „…verkehrspolitisch unumstritten, dass die Zahl der Parklätze in den Städten maßgeblich die Zahl der Autofahrten in die Innenstadt erhöht“.
Glaubt Herr Hagedorn – trotz Abrissanzeige 2016 und intensiver Werbung für die Investorengruppen seitens der Grünen – nicht mehr an das OSKAR Einkaufszent-rum?
Sollen die Hotelbesucher mit dem Bus in die Stadt kommen? Sollen die Einkäufer aus den Kragengemeinden endgültig nach Münster oder Ibben-büren vertrieben werden?
Herr Hagedorn verkenne die besondere Beziehung des Osnabrücker Oberzentrums zu den Kragengemeinden und verweigere sich der Verantwortung für 70.000 Pend-ler, die jeden Tag die Stadt frequentieren. Die ideologisch forcierte Reduktion bestehenden und bereits bezahlten Verkehrsraums für den Individualverkehr schaffe nur neue Staus, sei unökologisch, belaste die Umwelt und Bewohner und vermindere die Attraktivität unserer Stadt. „Müssen für die „Protected bike lane“, für Fahrradparkplätze oder der wettbewerbsverzerrende Bevorzugung anderer Verkehrsmittel ständig Parkplätze wegfallen oder Fahrbahnen reduziert werden? Warum werden bereits bestehende Radwege mit einem unvertretbaren Aufwand umgebaut, anstatt neue Radwege zu schaffen oder die Fahrradsicherheit zu verbessern?“, so Grüner weiter.
Es sei übrigens „verkehrspolitischer“ Unsinn, dass „neue Straßen“ oder Parkplätze „neuen Verkehr“ verursachen würden – das ideologische Mantra greife weder rational noch verkehrspolitisch, denn es werden wegen „neuer Straßen“ oder „Parkplät-ze“ keine neuen Autos gekauft. Nach dieser Ideologie müsste ja dann jeder Friedhofsneubau konsequent verboten werden. Es sei verkehrsplanerisch anerkannt, das Sperrungen für den Individualverkehr – wie am Neumarkt –nur neue Verkehrsprobleme in Anliegerwohnstrassen oder anderen Bereichen schaffe. Die ideologisch geschuldeten Staus in Osnabrück bedeuten eine Gefahr für den
Einzelhandel in Osnabrück, ein flüssiger Individualverkehr stelle eben – anders als von den Grünen beargwöhnt – keine Gefahr für den ÖPNV da, sondern es vermeide unnötige Umweltbelastungen für die Stadt und deren Bewohner und stelle für die Attraktivität unserer Stadt ein „muss“ dar.
Der BOB-Ratsfraktion setze hier – anders als die Grünen – auf Freiwilligkeit und eine Attraktivitätssteigerung des ÖPNV, aber keine Verbote für mündige Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt.

Hier die Pressemittteilung im Original: 2018-06-08 Parkplatz-Limit Innenstadt

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