Kreativ- und Proberäume in Osnabrück

Beschluss:

Um Osnabrück für Musiker attraktiv zu halten hat die Verwaltung im Kulturausschuss am
08.02.2017 eine Analyse der bestehenden Proberaumsituation für April 2018 angekündigt. In
diesem Zusammenhang beauftragen wir die Verwaltung,
1. sicherzustellen, dass hinsichtlich eines Erwerbs des Areals am Limberg, die dort
derzeit als Proberäume genutzten Gebäudeteile so lange wie möglich für Musiker zur
Verfügung stehen bleiben. Über konkrete Pläne und Maßnahmen, die die genutzten
Baracken gefährden, ist der Rat umgehend und rechtzeitig zu unterrichten.
2. aufzuzeigen, wie groß der Raumbedarf für Probe- und Kreativräume in Osnabrück
insgesamt ist und zu ermitteln, welche zeitlichen Perspektiven für derzeitige
Nutzungen und Standorte jeweils bestehen.
3. zu prüfen, welche Varianten einen zumindest mittelfristigen Erhalt von Kreativ- und
Proberäumen an den bestehenden Standorten Limberg und Güterbahnhof
ermöglichen würden;
4. zu prüfen, wie Alternativen an neuen Standorten in der Stadt – insbesondere am
Hafen oder anderen leerstehenden Gewerbeimmobilien – entwickelt werden können,
welcher Aufwand dafür jeweils zu erwarten ist und wie eine mögliche Finanzierung
unter Berücksichtigung von Fördermöglichkeiten und Drittmitteln aussehen kann.
Hierbei ist darzustellen, welchen Beitrag die Stadt oder städtische Gesellschaften
leisten müssten, damit die Räume auch für nicht professionelle Musiker bezahlbar
sind.
Die Verwaltung soll die Ergebnisse der Prüfaufträge im Kulturausschuss sowie im
Stadtentwicklungsausschuss und im Immobilienausschuss vorzustellen. Die Akteure sind mit
einzubeziehen.

Sachverhalt:

Osnabrück hat eine bunte und vielfältige Musikszene. Insbesondere Amateurbands, aber
auch semiprofessionelle und professionelle Musiker sind auf Kreativ- und Proberäume
angewiesen, die günstig nutzbar sind und in geeigneten Quartiersumfeldern liegen. Durch
die bevorstehende Entwicklung am Limberg und am Güterbahnhof droht in den kommenden
Monaten der Verlust von bis zu 80 Proberäumen im Stadtgebiet.

gez. Michael Hagedorn, gez. Dr. E.h. Fritz Brickwedde,  gez. Frank Henning
gez. Dr. Thomas Thiele,  gez. Dr. Ralph Lübbe,  gez. Nils Ellmers
gez. Giesela Brandes-Steggewentz

Hier der Antrag im Original: 2018-03-06 Kreativ- und Proberäume in Osnabrück

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