Schulentwicklung im SEK-I-Bereich, Umstellung von G8 auf G9

Beschluss:

Die Verwaltung wird beauftragt,
1. die Gründung einer Neuen Schule am Standort Innenstadt in Form einer Oberschule in
rechtlicher, baulicher, finanzieller und sozialräumlicher Hinsicht zu prüfen und die
Ergebnisse darzustellen.
2. die Szenarien 1 und 1 a zur Gründung einer weiteren Schule, sowie ein weiteres
Szenario 2, in rechtlicher, baulicher, finanzieller und sozialräumlicher Hinsicht zu prüfen
und die Ergebnisse darzustellen, wobei auf die Beschlusslage des Rates vom
25.06.2013 (VO/2013/2596) hingewiesen wird.
3. den für die Umstellung von G8 auf G9 auf Basis der aktuellen Zügigkeiten, der
derzeitigen vertraglichen Vereinbarungen sowie der fortgeschriebenen
Schulentwicklungsplanung im SEK-I-Bereich ermittelten erforderlichen Raumbedarf zum
Schuljahr 2020/2021 an den folgenden Standorten sicherzustellen:
1. Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium: Schaffung von 8 Allgemeinen Unterrichtsräumen
(AUR)
2. Gymnasium „In der Wüste“: Schaffung von 5 AUR
3. Ratsgymnasium: Schaffung von 6 AUR
Zu diesem Zweck sind auf Basis der vorliegenden Vorplanungskonzepte die weiteren
Planungen fortzuschreiben und umzusetzen. Mit dem Beschluss erfolgt eine vorzeitige
Mittelfreigabe im Rahmen der vorläufigen Haushaltswirtschaft gem. § 116 NKomVG.
Eine sachliche und zeitliche Unabweisbarkeit besteht, um eine rechtzeitige
Bereitstellung der erforderlichen Unterrichtsträume zu ermöglichen.
Szenario 2:
Gründung der Neuen Schule als Oberschule am Standort Innenstadt, Auslaufen der
Felix-Nussbaum-Schule am Standort Sonnenhügel sowie Umwandlung und
Erweiterung von mindestens zwei der drei verbleibenden Realschulen in Oberschulen.

Begründung:

Auch durch dieses Szenario können die von der Verwaltung skizzierten Kriterien erfüllt
werden.
o Es würde den aktuellen Schülerprognosen bis 2023 Rechnung getragen und
zusätzlicher Schulraum geschaffen.
o Es entstünde ein bedarfsgerechtes Angebot als Alternative für die auslaufenden
Hauptschulzüge.
o Die Zahl der Ablehnungen in den bestehenden integrierenden Systemen
(Gesamtschule Schinkel, IGS Eversburg) im Vergleich zu den anderen Schulformen
in den Leistungsbereichen 2 und 3 ist seit Jahren besonders deutlich. Für dieses
Problem bietet die Umwandlung der Realschulen in Oberschulen eine adäquate
Lösung.
o Auch die räumliche Verteilung der integrierenden schulischen Angebote würde durch
dieses Szenario verbessert, da der südliche Stadtbereich besser berücksichtigt
würde.
o Zudem würde im Stadtbereich Dodesheide, Sonnenhügel, Haste ein Schulangebot
für Schüler aller Leistungsstufen erhalten bleiben. Das schulische Angebot für
Schüler des Leistungsbereiches 3 sollte hier nicht aufgegeben werden.
Nicht zuletzt würde dieses Szenario zwar Erweiterungsmaßnahmen an einzelnen Standorten
erfordern, aber dafür den Neubau einer kompletten weiteren Schule überflüssig machen, der
erfahrungsgemäß finanziell deutlich im zweistelligen Millionenbereich läge.

gez. Dr. E. h. Fritz Brickwedde

CDU-Fraktionsvorsitzender

gez. Dr. Ralph Lübbe

BOB-Fraktionsvorsitzender

Hier der Antrag im Original:

2018-01-30 Schulentwicklung im SEK-I-Bereich, Umstellung von G8 auf G9

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