Park and Ride

Beschluss:

Der Rat der Stadt Osnabrück spricht sich für die weitere Umsetzung der Inhalte des Nahverkehrsplans in der Weise aus, dass

  1. Verwaltung mit den Stadtwerken Osnabrück AG, beauftragt wird, in Ergänzung zu den vorhandenen P+R-Anlagen an Bahnhöfen und SPNV-Haltepunkten im Osnabrücker Umland
    1. weitere für P+R–Anlagen geeignete Flächen an den Stadteinfallstraßen (z.B. Bremer Straße, Mindener Straße, Hannoversche Straße, Iburger Straße, Sutthauser Straße, Kurt-Schumacher-Damm, Rheiner Landstraße, Wersener Straße, Atter Straße, Hansastraße) zu ermitteln
    2. darzustellen, welche möglichen Flächen in unmittelbarer Nähe zu den Autobahnanschlussstellen der A 33, A 30 bzw. A 1 und der Bundesstraßen B51 und B68 möglichst jeweils stadteinwärts oder an der Kernstadt-Peripherie gelegen sind
    3. darzustellen, welche Flächen unmittelbar von den radial in oder diametral durch das Stadtzentrum und zum Bahnhof Osnabrück fahrenden Regional- und Stadtbuslinien tangiert werden oder in Nähe von deren Haltestellen liegen.
  2.  die Verwaltung beauftragt wird, für diese geeigneten potenziellen P+R-Standorte in enger Abstimmung mit den ÖPNV-Verkehrsträgern ein zeitnah umsetzbares Park-and-Ride-Konzept zu erarbeiten und die Fragen der hierfür erforderlichen Grundstücksverfügbarkeit oder ggf. des Grunderwerbs und dessen Finanzierung im Fachausschuss darzustellen.

Der Landkreis Osnabrück und der Kreis Steinfurt sind an den Gesprächen entsprechend zu beteiligen.

Begründung

Durch eine konsequente Vernetzung ansonsten konkurrierender Verkehrssektoren, z. B. durch einen gro.zügigen Ausbau von Park-and-Ride-Verknüpfungspunkten an netztopologisch, topografisch und städtebaulich geeigneten Standorten, kann ein Teil des motorisierten Individualverkehrs (MIV), insbesondere nach Osnabrück einstrahlende Berufspendlerströme und Einkaufsverkehre, zumindest in innerstädtischen Bereichen auf den ÖPNV verlagert werden. Damit kann nicht nur die Klimabilanz der Stadt Osnabrück, sondern auch die Erreichbarkeit der Osnabrücker City für Berufseinpendler und Kunden der ortsansässigen Einzelhandels- und Dienstleistungsunternehmen nachhaltig verbessert werden.

Der derzeit gültige Nahverkehrsplan wurde 2013 für die Dauer von ca. 5 Jahren beschlossen. Wie eine Anfrage zur Ratssitzung am 07.02.2017 aufgezeigt hat, wurden bislang noch keine systematisch geeigneten Flächen für den P+R wie zu 1.) und 2.) beschrieben, gesucht.

Der Inhalt der Vorlage unterstützt folgende/s strategische/n Stadtziel/e:

  • Sozial- und umweltgerechte Stadtentwicklung (Ziel 2016 – 2020)
  • Nachhaltige Mobilität (Ziel 2016 – 2020)
  • Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen (Ziel 2016 – 2020)
  • Regionale Kooperation (Ziel 2016 – 2020)

gez. Dr. Ralph Lübbe

BOB-Fraktionsvorsitzender

Hier der Antrag im Original:

2017-03-14-PR

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