BOB gegen Bubbles

BOB gegen teures Bubble-Experiment

„Die BOB-Ratsfraktion spricht sich gegen das „5000,-Euro-Experiment Bubbles“ aus, so das Mitglied des Betriebsausschusses Osnabrücker Servicebetrieb, Kerstin Albrecht.

„Ich habe in der Ausschusssitzung darauf hingewiesen, dass die Stadt Osnabrück mit den Verantwortlichen in Berlin sprechen soll, um Erfahrungswerte einzuholen, denn diese Tonnen werden schon in Berlin und anderswo verwendet“, so Albrecht weiter. „Die Menschen in Berlin werden nicht anders sein als hier in Osnabrück“. Die Leihgabe der Bubbles aus Berlin sei schließlich nicht kostenlos und die 5.000 Euro Leihgebühren sollten nicht leichtfertig ausgegeben werden.

Ohnehin stelle sich die Frage, ob Osnabrück „spacige und schicke“, an der Optik orientierte Müllbeh.lter brauche, denn auch die „Big Bellys“ seien bei den Osnabrückern schlichtweg oftmals gar nicht als Mülleimer erkannt worden.

Wenn die Bubbles denn erforderlich seien, weil sie sich in anderen Städten bewährt hätten und sie die Arbeit des Osnabrücker Service Betriebs (OSB) erleichtern, sei hier auch noch zu prüfen, ob eine Beteiligung durch Werbeträger  möglich sei. Denn bevor diese Tonnen bemalt, beklebt oder anderweitig verunstaltet würden, sei es doch besser die hiesigen Unternehmen durch das Beschriften von Werbung mit einzubinden. Eine Werbung auf diesen Tonnen, die die Anschaffung und Unterhaltung finanziell absichern, würde den Steuersack weniger belasten.

Weiterhin können eine saubere Stadt nicht nur durch technische und optische Top-Mülleimer geschaffen werden. Um dieses Ziel zu erreichen sollten vor allem alle Bürgerinnen und Bürger auf ihr Müllverhalten sensibilisiert werden. Albrecht denkt dabei auch über den Einsatz von wiederverwendbaren „Coffee-To-Go-Bechern“, wie in Hamburg nach. Damit ließe sich schon mal viel Müll vermeiden. Auch hier ist die Möglichkeit gegeben, die hiesige Wirtschaft über einen Werbeauftrag auf den Tassen mit einzubinden.

„Nachdem es mit den Big Bellys schon so viele Probleme mit der Befüllung gibt, ist es besser über Alternativen, die kostengünstiger und gleichzeitig effektiver für den OSB sind, nachzudenken, bevor Osnabrück noch einen Mülleimer für viel Geld einkauft, der für die Tonne ist“, so Albrecht.

Hier die Pressemitteilung im Original:

PM-BOB-gegen-Bubbles

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